Das Altstadtwohnen ist zentrale Chance für die Innenverdichtung. Es steht in direktem Synergieeffekt mit den Zielen des revidierten Raumplanungsgesetzes (RPG 2). Durch das per 1. Januar und 1. Juli 2026 gestaffelt in Kraft getretene RPG 2 soll das Bauen ausserhalb der Bauzonen drastisch eingeschränkt und stabilisiert werden. Kantons- und Gemeindeverantwortliche sind dazu angehalten, das bestehende Siedlungspotenzial„MfG, mit freundlichen Grüssen, RPG1+2“ weiterlesen
Autor-Archive:Lukas Rüefli
Alles da!
„Nachdem wir die Schweiz mit ausreichend Strukturen für innovationsferne Wohnkonformisten ausgestattet haben, wären jetzt die Idealisten an der Reihe“, schreibt der Ingenieur Paul Dominik Hasler in seinem Büchlein „Von Städten und Menschen“. Und: Gäbe es die Altstadt nicht, müsste man sie erfinden, neu erfinden – und bauen. Auch der Architekturprofessor Vittorio Magnago Lampugnani ist überzeugt:„Alles da!“ weiterlesen
Wohnalltag 2000
Wohnverdichtung ist in der Altstadt seit rund 2000 Jahren Realität und heute wichtiger denn je. Beim Engagement vieler Altstadthausverantwortlicher gehts um die Renaissance von Altbauten: „Baut dauerhafter, dichter und vor allem weniger!“ ruft uns der Architekt und Historiker Vittorio Magnago Lampugnani zu. (…) Er schreibt an gegen die Auslöschung der Natur durch Zersiedelung und plädiert„Wohnalltag 2000“ weiterlesen
Nachbarschaft
Unsere Nachbarn wohnten viel früher da. Sie sind gekommen um zu bleiben. Wobei – stimmt nicht ganz: Entkommen oder ausgesetzt um zu bleiben. Die Nachfahren der Haus- und Brieftauben beobachten uns von der Seite und von oben. Von dort kommen sie, arglos, friedlich, ewigtreu – selbst wenn sie von kleinen Kindern ziellos über Plätze und„Nachbarschaft“ weiterlesen
Danke für die Blumen
Seit vielen Jahren pflegst Du als Altstadtanwohnerin Dein Gärtchen neben dem „Söitörli“. Vor allem im Frühling ist Dein Gartenwerk eine Augenweide. Auch für viele FussgängerInnen, die daran vorbeigehen. Herzlich Dank Dir, liebe Elisabeth Reinhard (Bethly) dafür.
Kosmos Altstadt: Eine Ausstellung mit Altstadtgeschichten aus Solothurn
im Heimatschutzzentrum Schweiz, Zollikerstrasse 128, Zürich. Bis am 28. Februar, 2027.
Wohnen und Kleingewerbe
Bei uns gilt: Ohne Altstadtwohnen kein Kleingewerbe. Viele Altstadthäuser bestehen zu ihrem Grossteil aus Wohnungen mit einer Ladenfläche Parterre. So wurden sie gedacht, konzipiert und gebaut. Auch darin besteht ihre Bedeutung. Deshalb ergänzen sich Wohnen und Gewerbe bei uns: Mit engagierten, auf Ausgleich bedachten Hausverantwortlichen, innovativen „Lädeli“-Inhabenden und vom verdichteten Wohnen überzeugten Altstadtanwohnenden entsteht Erbauliches.„Wohnen und Kleingewerbe“ weiterlesen
Mehr als schöne Fassade
Wenn diese identitätsstiftenden Stadträume mehr sein sollen als hübsche Kulissen für Social-Media-Posts, müssen sie verdichtete und nachhaltige Wohn- und Lebensräume bieten. (Judith Schubiger, Leiterin Schweizer Heimatschutzzentrum, Tanja Schätti, Foto) Zum Artikel: Zeitschrift Schweizer Heimatschutz 4/2025
Küchentisch rausstellen
Wer verdichtet, aber nicht in einer Excel-Tabelle wohnen möchte, wohnt in der Altstadt. Selten wird so dicht und atmosphärisch gearbeitet und gewohnt wie in dieser. Ja, beides – denn: „Gelebte Dichte ist organisch, ist divers.“ schreibt der Ingenieur Paul Dominik Hasler in seinem Büchlein „Von Städten und Menschen“. Und: Dichte werde dann lebbar, wenn sie„Küchentisch rausstellen“ weiterlesen
„Kosmos Altstadt“
Eine Ausstellung des Heimatschutzzentrums Schweiz in der Villa Patumbah, Zürich. Mit Altstadtgeschichten, Erfahrungen und Zusammenhängen auch aus Solothurn. „Mehr als schöne Fassade“ war auch Thema an der Vernissage vom 21. Mai 2025. Bewohnte Altstadthäuser haben ein Innenleben, sie beleben die Altstadt von Innen. Da ist nichts maskenhaft, nichts einfach Kulisse. Ihre Fassaden sind Ausdruck einer Geschichte,„„Kosmos Altstadt““ weiterlesen